Einfach schnell gesund kochen

Krank durch ungesunde Ernährung – ein Erlebnisbericht

Überlegen Sie manchmal, ob sich frisch kochen wirklich lohnt? Ob man nicht ebenso gut isst, wenn man eine TK-Pizza in den Ofen schiebt oder gleich zum Imbiss geht?

Dann lesen Sie diesen Bericht hier. Ein Tatsachenbericht zur Ernährungslehre direkt aus den Abgründen der Realität, aus der Kinderklinik.

Hintergrund: Meine kleine Tochter hatte eine Hautinfektion durch eine kleine Wunde am Fuß so übel erwischt, dass ein Besuch in der Ambulanz einer großen Uniklinik unumgänglich war. Sie behielten uns für 9 Tage stationär in der Kinderklinik um sie intravenös zu behandeln. Meiner Tochter ging es bald besser, doch die Zeit im Krankenhaus empfand ich als Alptraum. Gleichzeitig als wichtige und sehr erkenntnisreiche Zeit in Sachen „Gesellschaftskunde“ und Studium des Gesundheitssystems.

Wussten Sie, dass ca. 80 % der kleinen Patienten dort chronisch krank sind, in regelmäßigen Abständen wiederkommen müssen und praktisch im Krankenhaus aufwachsen? (Es gibt sogar einen Kindergarten und eine Schule dort!)

Die meisten der chronisch kranken Patienten leiden unter diversen Stoffwechselerkrankungen, von denen etliche direkt nach der Geburt festgestellt werden können.

Auf meine Frage, warum die Stoffwechselkinder regelmäßig in die Klinik müssen, erfuhr ich von den Pflegern und Schwestern, dass sie stationär „eingestellt“ werden müssten.

Es würde ihnen, wenn sie nicht auf eine bestimmte Weise ernährt würden, sehr schlecht gehen und sie könnten z.B. auch starke Entwicklungsschäden des Gehirns davontragen. Einige hatten das bereits hinter sich und wirkten rundherum zurückgeblieben bis behindert.

„Warum können die Kinder nicht zu Hause optimal ernährt werden?“ fragt nur der medizinische Laie, der naive Optimist. Jemand wie ich.

9 Tage im Krankenhaus haben mir nicht nur gezeigt, welche Arten von schrecklichen, chronischen Kinderkrankheiten es gibt, sondern auch, wer diese bekommt. Es trifft offenbar nicht jedermann, so gerecht geht es nicht zu bei der Vergabe der Krankheiten.

„Armut macht krank“ – wo habe ich das schon gehört?

War es eine These auf einem Hartz IV kritischen Plakat? Wo auch immer, im Krankenhaus können Sie es sehen! Krank sind die Armen, die Ungebildeten und von all denen vor allem die Bürger mit Migrationshintergrund. Ich hoffe, ich habe das politisch korrekt ausgedrückt. Als Mittelständler und Privatversicherter war mir diese kleine Tatsache so gar nicht bewusst.

Auf meine Frage an einen mitteilsamen Pfleger, ob die deutschen Patienten irgendwo versteckt gehalten würden oder ob wie nur durch Zufall fast die einzigen Deutschen auf dem langen Flur wären, erfuhr ich, dass dies der Normalfall sei.

Die Pädiatrie hat aber auch eine Krebsabteilung. Dort ein ähnliches Bild.

Chronische Erkrankungen sind Teil einer schlechten Ernährung und Lebensführung. Ob nun jeder Krebs und jede Stoffwechselerkrankung sozusagen „hausgemacht“ ist, bleibt dahingestellt. Was schwer haften bleibt, ist der Gesamteindruck. Das Leid der Kinder und das soziale Elend aus dem sie kommen. Zigaretten qualmende Eltern mit den eindeutigen Abzeichen ihrer Schichtzugehörigkeit (Tätoos, Fettsucht, Jogginghosen) flankieren den Haupteingang. Verhüllte Mütter schieben Kinderwagen oder Rollstühle hinein und hinaus. Alle sorgen sich schrecklich um ihre Kinder. Kaum einer wird wirklich darüber nachdenken, selbst mit verantwortlich zu sein.

Und da drinnen die Ärzte, die die Kinder dann kommentarlos „einstellen“ und von Zeit zu Zeit wieder abgeben. Bis sie eine Woche später wieder kommen müssen, weil es nicht mehr geht.

Ich frage die Stationsleiterin: „Womit werden die eigentlich eingestellt?“

„Sie erhalten eine bestimmte Ernährung und natürlich genügend Flüssigkeit, sie sind oft dehydriert“.

„Was denn für eine Ernährung? Entschuldigen Sie, aber der Frass hier macht doch eher krank“ kann ich mir nicht verkneifen, nach einer Woche heilfasten.

Die Leiterin schürzt die Lippen und belehrt mich: „Die müssen zu ganz bestimmten Zeiten essen und dann dürfen sie manchmal z.B. nur Kohlehydrate oder eine bestimmte Menge Eiweiß bekommen.“.

„Und das schaffen die Eltern zu Hause nicht?“

„Nein, diese Eltern schaffen das nicht“.

Und so wachsen die Kleinen im Krankenhaus auf, bei Synthetikjoghurt, Plastikbrot, Weißmehlnudeln, verkochten Spuren von Großküchengemüse und … Schokoladenpudding, Götterspeise und derlei ungesunder Ernährung mehr. Die Eltern wehren sich offenbar nicht und es scheint noch besser zu sein als was sie zu Hause erwartet.

2-3 Euro pro Patient und Tag kostet der Fraß auf dem Tablett das Krankenhaus und mit 50 Euro pro Tag wird für diese Ernährung abgerechnet. Ein guter Verdienst und ein Ausgleich für manche Misswirtschaft.

Lebensmittelunvertraeglichkeit

 

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